Zwangsstörungen und Zwangsgedanken – Hilfe in München und online
„Ich komme aus meinen Gedanken und Ritualen nicht mehr heraus.“
Zwanghafte Verhaltensweisen sind fast jedem Menschen mehr oder weniger bekannt. Die Frage darüber wann eine Zwangserkrankung besteht lässt sich grob zusammenfassen in wie groß der Leidensdruck ist und wie sehr dadurch das Leben eingeengt wird.
Obwohl Betroffene sich über ihr unsinniges und übertriebenes Verhalten bewusst sind kommt es ihnen so vor, als könnten sie nichts gegen Ihre Zwänge unternehmen. Auf Grund von Schamgefühlen versuchen sie ihr Leiden manchmal sehr lange zu verheimlichen und entscheiden sich in Folge dessen oft erst sehr spät dazu professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Zwänge können in Zusammenhang mit Trauma, Depressionen, Essstörungen und Angststörungen erscheinen.
Wie sich Zwangsstörungen äußern können
Zwangsstörungen können sich auf sehr unterschiedliche Weise zeigen. Viele Betroffene erleben wiederkehrende Gedanken, innere Anspannung oder das Gefühl, bestimmte Handlungen immer wieder ausführen zu müssen.
Häufig besteht das Gefühl, die eigenen Gedanken oder Impulse nicht mehr kontrollieren zu können. Gleichzeitig wissen viele Betroffene, dass ihre Ängste oder Handlungen eigentlich übertrieben erscheinen – was zusätzlichen Druck und Scham erzeugen kann.
Zwangsstörungen können den Alltag, Beziehungen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Typische Symptome bei Zwangsstörungen
Typische Symptome können sein:
- wiederkehrende belastende Gedanken
- starke innere Unruhe und Anspannung
- Grübeln und Gedankenkreisen
- starke Unsicherheit und Zweifel
- Vermeidungsverhalten
- Scham- oder Schuldgefühle
Viele Betroffene verbringen täglich sehr viel Zeit mit ihren Gedanken oder Ritualen und fühlen sich dadurch zunehmend erschöpft und eingeschränkt.
Typische Formen von Zwängen
- Kontrollzwänge
- Wasch- oder Reinigungszwänge
- Ordnungs- oder Symmetriezwänge
- Wiederholungs- oder Zählzwänge
- Sammelzwang
Zwangsgedanken und Zwangshandlungen
Zwangsgedanken sind aufdringliche Gedanken, Bilder oder Impulse, die sich immer wieder aufdrängen und starken inneren Druck auslösen können.
Um diese Anspannung zu reduzieren, entwickeln viele Betroffene bestimmte Rituale oder Handlungen – sogenannte Zwangshandlungen. Dazu gehören beispielsweise Kontrollieren, Waschen, Wiederholen oder gedankliche Rituale.
Kurzfristig entsteht dadurch oft Erleichterung. Langfristig verstärken sich die Zwänge jedoch häufig weiter.
Warum Zwänge sich häufig verstärken
Viele Menschen versuchen, ihre belastenden Gedanken zu kontrollieren oder zu unterdrücken. Dadurch richtet sich die Aufmerksamkeit jedoch immer stärker auf die Angst und die Zwänge.
Zusätzlich führen Vermeidungsverhalten und Rituale häufig dazu, dass sich das Gefühl verstärkt, ohne diese Handlungen keine Sicherheit und Kontrolle mehr zu haben.
Dadurch entsteht oft ein Kreislauf aus Angst, innerer Anspannung und zwanghaftem Verhalten.
Therapie und Hilfe bei Zwangsstörungen
Zwänge können die Lebensqualität für Betroffene, aber auch für Angehörige, ungemein beeinträchtigen.
In meiner Praxis in München begleite ich Menschen, die unter Zwangsgedanken, innerem Druck und zwanghaftem Verhalten leiden.
Ziel ist es, die zugrunde liegenden Dynamiken besser zu verstehen, emotionale Stabilität aufzubauen und einen neuen Umgang mit belastenden Gedanken und Ängsten zu entwickeln. Sie lernen zwanghafte Gedanken und Handlungen zu unterbrechen, zu verändern und zu „verlernen“.
Gemeinsam erarbeiten wir konkrete Möglichkeiten, den inneren Druck zu reduzieren und mehr Freiheit im Alltag zurückzugewinnen.
Meine Arbeitsweise ist pragmatisch, lösungsorientiert und individuell auf die jeweilige Situation abgestimmt.
Mir ist wichtig, nicht nur Symptome kurzfristig zu reduzieren, sondern gemeinsam die zugrunde liegenden emotionalen Muster und Belastungen besser zu verstehen.
- Aufbau mentaler Stärke
- Grenzen wahrnehmen und setzen
- Stärkung des Selbstwerts, Selbstvertrauens und Selbstbewusstseins
- Umgang mit Stress und Aufbau von Stress-Resilienz
- Stärkung von den Gefühlen innerer Sicherheit und Kontrolle
- Umgang mit Scham- und Schuldgefühlen
- Achtsamkeitstraining, Atem-Training und Atemübungen
- Kompetenz im Umgang mit zwischenmenschlichen Beziehungen und dem sozialen Umfeld (u.a. Familiensystem)
In dem Sie so früh wie möglich psychologische Unterstützung aufsuchen erhöhen Sie Ihre Erfolgschancen und gewinnen vor allem an wertvoller Lebenszeit und Lebensqualität.
Je nach individueller Situation können verschiedene Methoden, Coaching, traumasensible Verfahren, EMDR oder hypnotherapeutische Ansätze hilfreich sein.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie das Gefühl haben, zunehmend unter belastenden Gedanken oder zwanghaftem Verhalten zu leiden, kann professionelle Unterstützung hilfreich sein.
Vereinbaren Sie einfach heute noch einen Termin für ein unverbindliches und kostenfreies Vorgespräch, vor Ort in der Praxis oder auch online, falls es Ihnen nicht möglich ist persönlich vorbei zu kommen.
