Soziale Phobie: Hilfe bei sozialer Angst in München
Was ist eine soziale Phobie?
Bei der Sozialen Phobie handelt es sich um eine Angststörung, bei der Betroffene intensive Ängste im Zusammenhang mit sozialen Situationen erleben, in denen sie meinen im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen, sich peinlich oder beschämend zu verhalten und negativ bewertet, kritisiert oder zurückgewiesen zu werden. Das kann durch unterschiedlichste Weise zum Ausdruck kommen, wie z.B. als Angst vor Menschen, Lampenfieber, Prüfungsangst oder Redeangst.
Betroffene befürchten als ungeschickt, inkompetent, unfähig, unbeholfen, lächerlich oder dumm da zu stehen. Dazu kann z.B. auch die Angst vor anderen Menschen zu essen, das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, das Anstehen an der Kasse im Supermarkt oder das Treffen mit begehrten Menschen gehören.
Sie versuchen mit allen Mitteln diese, für sie bedrohlichen, phobischen Situationen zu vermeiden.
Die Soziale Phobie hat ihren Ursprung meist bereits in der Kindheit oder Jugend. Man schätzt, dass je nach Ausprägung etwa zwischen zwei und zehn Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens darunter leiden.
Nicht selten wird die Soziale Phobie von anderen Leiden begleitet, wie z.B. Depression, ADHS oder Suchtverhalten. Auch Hochsensibilität (was allerdings keine Krankheit ist!) kann hierbei eine Rolle spielen.
Typische Symptome einer sozialen Phobie
Soziale Ängste äußern sich emotional, körperlich und gedanklich häufig sehr intensiv. Typische Symptome bei sozialer Phobie sind:
- starke Unsicherheit in sozialen Situationen
- Angst vor Bewertung oder Kritik
- flacher Atem
- Schwindel
- Nervosität
- Erröten
- Übelkeit
- Zittern, zittrige Stimme
- Herzrasen
- Erröten
- Schwitzen
- innere Anspannung
- Konzentrationsprobleme
- Selbstzweifel
- Grübeln
- Harndrang, Durchfall
- Angst vor Ablehnung
- Vermeidungsverhalten (z. b. Blickkontakt)
- Unsicherheit beim Sprechen
Viele Betroffene beobachten sich selbst sehr kritisch und analysieren soziale Situationen noch lange nach.
Besonders belastend ist häufig die Angst, von anderen negativ wahrgenommen oder beurteilt zu werden.
Therapie bei sozialer Phobie
Menschen mit Sozialer Phobie vergleichen sich häufig mit anderen, wobei sie ihre eigenen Potentiale herabstufen und in eine Angstspirale gelangen.
Psychotherapie kann helfen, soziale Ängste besser zu verstehen und schrittweise mehr Sicherheit im Kontakt mit anderen Menschen zu entwickeln.
- soziale Ängste besser einordnen
- Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein stärken
- innere Anspannung reduzieren
- Vermeidungsverhalten abbauen
- Selbstsicherheit entwickeln
- soziale Situationen weniger bedrohlich erleben
- emotionale Stabilität aufbauen
- negative Denkmuster verändern
Viele Betroffene erleben bereits Entlastung dadurch, dass ihre Ängste verständlicher werden und sie lernen, weniger streng mit sich selbst umzugehen.
Je nach individueller Situation können verschiedene Methoden, Coaching, traumasensible Verfahren, EMDR oder hypnotherapeutische Ansätze hilfreich sein.
Ihr nächster Schritt
Je früher soziale Ängste behandelt werden, desto besser lassen sich chronische Unsicherheiten häufig verändern.
Vereinbaren Sie einfach heute noch einen Termin für ein unverbindliches und kostenfreies Vorgespräch, vor Ort in der Praxis oder auch online, falls es Ihnen nicht möglich ist persönlich vorbei zu kommen.