Panikattacken und Panikstörung: Hilfe bei Angst und Panik in München und online
Was sind Panikattacken?
Panikattacken sind plötzlich auftretende intensive Angstreaktionen, die häufig mit starken körperlichen Symptomen verbunden sind. Viele Betroffene erleben dabei das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, ernsthaft krank zu sein oder sogar sterben zu müssen. (de.wikipedia.org)
Typisch ist, dass die Angst scheinbar „aus dem Nichts“ auftritt. Oft entwickeln sich innerhalb weniger Minuten starke körperliche Reaktionen wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindel.
Panikattacken können sehr belastend sein und führen häufig dazu, dass Betroffene bestimmte Situationen vermeiden oder ständig Angst vor der nächsten Attacke entwickeln.
In der Regel schwankt eine Panikattacke zeitlich zwischen wenigen Minuten bis hin zu einer halben Stunde und länger und verschwindet dann wieder von selbst. Nicht selten entwickelt sich eine sogenannte Erwartungsangst vor einer möglichen Wiederholung der Attacke.
Viele Menschen fühlen sich mit ihren Symptomen zunächst allein oder glauben, körperlich schwer krank zu sein.
Panikattacken sind jedoch eine häufige Form von Angststörungen und können psychotherapeutisch behandelt werden.
Definition und Wissenswertes zu Panikattacken
Zwischen zwei bis vier Prozent der Bevölkerung erkranken in ihrem Leben an einer Angststörung mit Panikattacken. Für Betroffene ist das Gefühl der Panik extrem belastend. Oft werden dahinter körperliche Erkrankungen vermutet, die jedoch meist ohne Diagnose bleiben (psychosomatische Beschwerden) und zu noch mehr Stress und weiteren Arztbesuchen führen.
Allerdings können Panikattacken auch im Rahmen körperlicher Erkrankungen auftreten, wie z.B. organisch bedingte Herzrhythmusstörungen, Herzerkrankungen, schweren Schädel-Hirntrauma, Schilddrüsenfunktionsstörungen oder Migräne.
Als weitere Ursachen können auch genetische Hintergründe, Trauma, diverse Medikamente, Alkohol, Drogen, Nikotin, übermäßiger Kaffeekonsum genannt werden, aber auch andere psychische Hintergründe, wie Depression oder Zwangsstörungen können mit Panik einhergehen.
Typische Symptome einer Panikattacke
Während einer Panikattacke reagiert der Körper mit einer starken Stress- und Alarmreaktion. Die Symptome werden häufig als extrem bedrohlich erlebt. Typische Symptome bei Panikattacken sind:
- Herzrasen
- Atemnot
- Schwindel
- Zittern
- Schwitzen
- Druckgefühl in der Brust
- Engegefühl
- Übelkeit
- innere Unruhe
- Hitzewallungen
- Kribbeln oder Taubheitsgefühle
- Angst, die Kontrolle zu verlieren und verrückt zu werden
- Angst zu sterben
- starke innere Anspannung
Viele Betroffene erleben die Symptome so intensiv, dass sie zunächst eine körperliche Erkrankung vermuten.
Besonders belastend ist häufig die Angst vor einer erneuten Panikattacke. Dadurch entsteht oft ein Kreislauf aus Angst, körperlicher Anspannung und verstärkter Wahrnehmung der Symptome.
Behandlung und Therapie bei Panikattacken
Die Prognose einer Behandlung von Panikstörungen ist durchaus sehr gut, kann jedoch im Zusammenhang mit anderen psychischen Leiden etwas komplexer sein. Sicherlich sollten körperliche Erkrankungen ärztlich ausgeschlossen werden.
Wie alle anderen Angststörungen auch, so sollte die Panikstörung so früh wie möglich behandelt werden, um bestmögliche und schnellere Therapieergebnisse zu erzielen. Von alleine entwickelt sie sich nur selten wieder zurück.
Psychotherapie kann Menschen mit Panikattacken und Angststörungen dabei unterstützen, den Kreislauf aus Angst, Anspannung und Vermeidungsverhalten schrittweise zu durchbrechen.
- Angstreaktionen besser verstehen
- körperliche Symptome einordnen
- das Nervensystem stabilisieren
- Stress und innere Anspannung reduzieren
- Erwartungsangst abbauen
- Vermeidungsverhalten verändern
- emotionale Stabilität aufbauen
- Sicherheit und Vertrauen zurückgewinnen
Viele Betroffene erleben bereits Entlastung dadurch, dass ihre Symptome verständlich werden und die Angst vor den körperlichen Reaktionen abnimmt.
Je nach individueller Situation können Gesprächstherapie, Angsttherapie, traumasensible Verfahren oder EMDR hilfreich sein.
Ihr nächster Schritt
Viele Menschen versuchen zunächst lange Zeit, ihre Panikattacken alleine zu kontrollieren oder belastende Situationen zu vermeiden. Je früher Angst- und Panikmuster behandelt werden, desto besser lassen sich chronische Belastungen häufig vermeiden.
Vereinbaren Sie einfach heute noch einen Termin für ein unverbindliches und kostenfreies Vorgespräch, vor Ort in der Praxis oder auch online, falls es Ihnen nicht möglich ist persönlich vorbei zu kommen.