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Orthorexie: Hilfe, wenn gesundes Essen zum Zwang wird - München und online

Orthorexie: Die rigide Fixierung auf gesundes Essen

Eine regelmäßige gesunde und bewusste Ernährung ist fundamental für ein gesundes Leben. Bei manchen Menschen führt dieser Gedanke jedoch zu einer durchaus extremen Form von Essverhalten, bei der gesunde Nahrung zum Zwang wird.

Man spricht hierbei von Orthorexia nervosa, einer Essstörung, die ein zwanghaftes oder krankhaft übersteigertes Bedürfnis, sich ausschließlich „gesund“ oder „rein“ zu ernähren beschreibt.

Viele Betroffene beschäftigen sich gedanklich dauerhaft mit:

  • gesunder Ernährung
  • Inhaltsstoffen
  • „clean eating“
  • Zucker
  • Zusatzstoffen
  • Ernährungsvorschriften
  • Kontrolle über Essen

Was zunächst gesund oder diszipliniert wirken kann, entwickelt sich häufig zunehmend zu einem belastenden Zwangssystem.

Viele Menschen erleben starke Angst oder Unsicherheit, wenn sie von ihren Ernährungsregeln abweichen müssen.

Möglich ist auch eine Verbindung zu anderen psychischen Leiden, wie z.B. TraumaDepressivität, Ängste, zwanghafte Verhaltensweisen.


Typische Symptome bei Orthorexie

Orthorexie äußert sich häufig sowohl psychisch als auch sozial und emotional. Typische Symptome können sein:

  • zwanghafte Beschäftigung mit gesunder Ernährung
  • starke Kontrolle über Lebensmittel
  • Angst vor „ungesundem“ Essen
  • rigide Essensregeln
  • Vermeidung bestimmter Lebensmittel
  • Schuldgefühle nach dem Essen
  • starke Unsicherheit bei Kontrollverlust
  • soziale Einschränkungen
  • ständiges Nachdenken über Ernährung
  • Perfektionismus
  • innere Anspannung
  • Selbstkritik
  • emotionaler Stress
  • Viele Betroffene verbringen täglich sehr viel Zeit damit,
  • Mahlzeiten zu planen
  • Zutaten zu kontrollieren
  • Lebensmittel zu vermeiden
  • Ernährungsvorschriften einzuhalten

Je stärker die Kontrolle wird, desto größer werden häufig auch Angst und innere Unsicherheit.


Therapie und Hilfe bei Orthorexia nervosa

Gesunde Ernährung ist grundsätzlich sinnvoll. Problematisch wird sie jedoch dann, wenn Essen zunehmend von Angst, Kontrolle und Zwang bestimmt wird.

Psychotherapie kann helfen, die emotionalen Ursachen des zwanghaften Essverhaltens besser zu verstehen und langfristig einen entspannteren Umgang mit Ernährung zu entwickeln.

  • Kontrollzwänge reduzieren
  • Ängste besser verstehen
  • emotionale Sicherheit aufbauen
  • Stress anders regulieren
  • Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein stärken
  • Perfektionismus reduzieren
  • Gefühle besser wahrnehmen
  • wieder Flexibilität und Leichtigkeit entwickeln

Viele Betroffene erleben bereits Entlastung dadurch, dass ihre inneren Konflikte verständlicher werden und Essen nicht mehr ausschließlich von Kontrolle bestimmt wird.

Je nach individueller Situation können verschiedene Methoden, Coaching, traumasensible Verfahren, EMDR oder hypnotherapeutische Ansätze hilfreich sein.


Ihr nächster Schritt

In meiner Praxis für Psychotherapie in München Neuhausen unterstütze ich Menschen mit Orthorexie, zwanghaft gesundem Essen und Essstörungen.

Vereinbaren Sie einfach heute noch einen Termin für ein unverbindliches und kostenfreies Vorgespräch, vor Ort in der Praxis oder auch online, falls es Ihnen nicht möglich ist persönlich vorbei zu kommen.

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